KARAT, Gold und mehr .

Was haben Johannisbrot und KARAT gemeinsam ?

 
Durchschnitts-Preis für 1-Karat-Diamanten liegt bei €5.000
Die allerbesten Qualitäten können je nach Gesamtqualität
über 16.000 Euro kosten
 

 

Einleitend ein paar Fakten zum KARAT:

  • Das metrische Karat ist eine Maßeinheit für die Masse von Edelsteinen.
  • 1 metrisches Karat = 0,2 g = 200 mg.

 

 

Die Frucht des Johannisbrotbaumes ist hörnchenförmig und in französisch wird ein Hörnchen als „la carat“ bezeichnet. Dieses Wort ist ein Lehnwort, also ein aus einer anderen Sprache (aus dem mittellateinischen) entlehntes (übernommenes) Wort. Die Samen dieser Früchte wurden früher oftmals als Gewichte eingesetzt. Angeblich geschah dies aufgrund ihrer einheitlichen Größe und des einheitlichen Gewichts von im Durchschnitt 0,2 g. Eine Untersuchung aus dem Jahre 2006 widerlegt jedoch diese Einheitlichkeit dieser Samen (Mythos des ursprünglichen Karats widerlegt)

 

Aber der Reihe nach:

Die Blüten und Schoten vom Johannisbrotbaum (Ceratonia siliqua) entstehen oft direkt aus den Stämmen und Ästen der weiblichen Bäume. Diese Karuben- oder Karob-Bäume sind überwiegend zweihäusig, das heißt, sie sind entweder männliche und weibliche Bäume. Bäume mit männlichen und weiblichen Blüten kommen jedoch auch in Johannisbrotpopulationen vor.

 

aufgeschnittene Schote

Die Hülsen, auch Schoten genannt, werden gemahlen, um Johannisbrotkernmehl herzustellen. Es ist in heißem Wasser vollständig löslich und bildet in kaltem Wasser Gele. Aus diesem Grund wird es als

Verdickungsmittel eingesetzt. Außerdem verhindert es z.B. bei Limonaden das Ausfallen von Trübstoffen und dient somit als Stabilisator.

 

 

Johannisbrotkernmehl ist für Lebensmittel allgemein zugelassen und findet sich häufig in Konfitüren, Marmeladen, Gelees, Backwaren, Obst- und Gemüsekonserven sowie Speiseeis und Milchmischgetränken. Es ist ein E-Zusatzstoff und trägt die E-Nummer E 410. Die gelben knackigen Kekse (linkes Bild*) sehen sicher lecker aus, sind aber nicht gut für die Zähne sondern nur gut für die Ohren !

 

Um die Entstehung des deutschen Namens

Johannisbrot

ranken sich zwei Legenden:

 

Legende Nummer1:

unreife grüne Schoten

Es soll der Johanniterorden an der Verbreitung des Johannisbrotbaumes beteiligt gewesen sein, zum anderen soll Johannes der Täufer sich von den Früchten und Samen während seines Aufenthaltes in der Wüste ernährt haben. Bezug genommen wird auf Matthäus 3,4: „Er aber, Johannes, hatte ein Gewand aus Kamelhaaren an und einen ledernen Gürtel um seine Lenden; seine Speise aber waren Heuschrecken und wilder Honig.“ 

 

 

Legende Nummer 2:

reife Karubenschote

Es wird angenommen, dass unter „wildem Honig“ ein Produkt aus den Früchten des Johannisbrotbaums zu verstehen ist. Eine andere Deutung ist, dass ein Schreibfehler zu dem Begriff Heuschrecken geführt habe. Dafür spricht, dass die hebräischen Begriffe für Heuschrecken (חגבים=hagavim) und Johannisbrotbäume (חרובים=haruvim) sehr ähnlich sind.

 

 

5 Kerne entsprechen 1 Gramm Gold

In der Antike wurden Johannisbrotkerne als Gewichtseinheiten für kleine Mengen von Edelsteinen verwendet, da sie in ihrer Größe sehr einheitlich waren. Ein durchschnittlicher Johannisbrotkern wiegt ungefähr 3 Grain, genau genommen gerade etwas über 200 Milligramm.

 


Das Gran (lat. granum „Korn“), auch Grän, ist eine alte Maßeinheit der Masse. Das Einheitenzeichen ist gr. Das  englische Grain ist die kleinste klassische englische Masse-Einheit und allen drei in der Neuzeit verbreiteten englischen Systemen (Avoirdupois, Troy und apothecaries‘ weight) gemein. So zählt das übliche Pfund 7000 grains, das Apotheker- und Troy-Pfund genau 5760 grains. Daneben wurden auch einige traditionelle Masse-Einheiten in englischen Kolonien anhand des Grains neu definiert, etwa das indische Tola zu 180 Grain.

 

Die Mark (mhd. marc, march, marke) ist ursprünglich eine mittelalterliche Gewichts- bzw. Masseneinheit, die ab dem 11. Jahrhundert das Pfund als Edelmetall- und Münzgewicht verdrängte. Die Mark ist traditionell ein halbes Pfund und wurde üblicherweise in 8 Unzen oder 16 Lot eingeteilt. 1 Goldmark entspricht 234 Gramm oder 24 Goldkarat. Goldkarat entspricht 12 Goldgran und 1 Goldgran entspricht 16 Korngran. ! Korngran wiederum wiegt 0,05 Gramm.

 

In Deutschland war das Karat früher auch ein kleines Goldgewicht, der 24. Teil einer Mark (Gewichtseinheit für die Feinheitsbestimmung des Goldes). 1 Karat bestand meist aus 12 Grän als Untereinheit.

 

Das „Karat“, unsere heutige internationale Einheit für das Gewicht von Diamanten, ist von dem Namen „Johannisbrotbaum“ = Karob-Baum abgeleitet. Ein Karat entspricht wie oben schon gesagt 200 Milligramm. Die Samen der Samenschoten des Johannisbrotbaumes (Ceratonia siliqua), die an den Hauptästen des mediterranen Baumes wachsen, wurden einst als Standard zum Wiegen von Edelsteinen verwendet. Ein durchschnittlicher Johannisbrotkern wiegt ungefähr 3 1/5 Grain, gerade über 200 Milligramm. Das „Karat“ ist unsere heutige, internationale Einheit für das Gewicht von Diamanten. Karat ist abgeleitet von dem Wort „Johannisbrotbaum“ = „Karob“.

Die Bezeichnung Karat wird zur Angabe des Feingehalts von Gold verwendet und gibt an, wie groß der Gewichtsanteil reinen Goldes an der Gesamtmasse einer Goldlegierung ist. Dabei wird Gold hauptsächlich zusammen mit Silber und Kupfer verarbeitet. Der Goldgehalt einer Legierung in Karat entspricht dem Gewichtsanteil in 1/24-Teilen:
Einkarätiges Gold enthält 1/24 Gewichtsanteil Gold (= 4,167 %).   

Gold mit 24 Karat enthält 24/24 Gewichtsanteile Gold. Da es aber aus technischen Gründen praktisch ausgeschlossen ist, mögliche Verunreinigungen vollständig zu eliminieren, wird für 24-karätiges Gold eine Reinheit von 99,99 % angegeben. Die Reinheit von verarbeitetem Gold wird alternativ zu Karat auch in 1/1000-Teilen angegeben.

Beispielsweise entspricht „585“ Gold einem Goldanteil von 585/1000 = 0,585 = 58,5 % oder 14 Karat. Gold mit 24 Karat hat einen Feingehalt von 99,99 % und wird deshalb mit 999,9 bezeichnet.

 

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