Diese Nuss hat es in sich! .

Hier ist so viel drin

Urlaub, Südsee, Sonne, weißer Strand, tief-blaues Meer – das verbindet man mit dem Wort Kokosnuss. Und jeder kennt das Wort Kokosmilch, Kokoswasser, Kokosfett, Kokosöl, Kokosmatte, Kokosseil, Kokosraspel, Makronen und vieles anderes, das aus der Kokosnuss gewonnen wird.

Und was ist von den Inhaltsstoffen dieser gesunden Frucht bekannt (alles bezogen auf 100 g Fruchtanteil)?

  • Fett: etwa 40-50 %
  • Ballaststoffe 15 %
  • Zucker 4 g
  • kcal über 600
  • Eiweiß 6 g

Das Kokosnusswasser selbst ist reich an Mineralien und enthält pro Liter

  • 2500 mg Kalium
  • 250 mg Magnesium
  • 240 mg Calcium
  • 1000 mg Salz
  • 2000 mg Zucker
  • 15 kcal Kalorien

Ein kleiner Exkurs in die Zahnmedizin:

Früher wurden beim Zahnarzt viele Amalgam-Füllungen durchgeführt. Amalgam ist eine Legierung aus Kupfer, Zinn, Silber und Quecksilber. In Deutschland muss Amalgam als Sondermüll entsorgt werden. Trotzdem wird es hierzulande noch oft für Zahnfüllungen verwendet, während es in anderen Ländern verboten ist. Da sich das in diesem Amalgam enthaltene Quecksilber im Zahnfleisch, dann in den Knochen, im Lymphsystem, in den Tonsillen (Mandeln), später Gehirn, Nieren, Leber und Darm ansiedelt und zum Teil schwere Schäden verursachen kann, wurde es nach und nach abgeschafft.

Hier kommt die Kokosnuss ins Spiel. Bevor die Kokosnuss Fleisch angesetzt hat, enthält sie das Kokoswasser, eine klare, wässrige und wohlriechende Flüssigkeit, die noch weniger Fett enthält, als die spätere Kokosmilch.

Kokosnusswasser ist in der Lage mit seinen Fettsäuren Quecksilber (Chemische Kurzformel: Hg) aus dem Fettgewebe herauslösen. Im Unterschied zum Alkohol bindet Kokoswasser mit seinen schwefelhaltigen Aminosäuren Quecksilber und verhindert, daß es aufs neue im Körper umverteilt wird.

Das Kokoswasser hat Einfluß auf den Natrium-Kalium-Austausch der Zellen. Hier bewirkt es eine Aktivierung der Zellreinigung, kann intrazelluläres Hg (=Quecksilber) entgiften und beugt somit der Nervenzelldegeneration mit Neurotransmitterverlust vor.

Botanik: 

Der Botaniker unterscheidet etwa 3000 Arten von Kokospalmen. Die Nuss selbst benötigt bis zur vollen Reife etwa 6-12 Monate und die Palme selbst produziert die meisten Früchte im Alter von 15 bis 60 Jahren.

Kokosnuss bietet viele interessante Details über das in der Frucht enthaltene Wasser, über das eigentliche leckere Koksnuss-Fleisch, die Kokosnussmilch, die Kokosnussmattenherstellung und den vielen Menschen unbekannten Palmendieb, der mit seinen Scheren eine Nuss knacken kann,  Dass die Kokosnuss eine Beere ist (vom griechischen kókkos = die Beere), genau genommen eine einsamige Steinfrucht, sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben.

Der Reihe nach:

  • Kokoswasser ist die fast wasserhelle leicht süßlich schmeckende Flüssigkeit in einer frischen Nuss. In jungen grünen Kokosnüssen kann sich bis zu einem Liter Flüssigkeit befinden. Auf Inseln ohne eigene Wasserquellen wird aus diesen Nüssen der tägliche Flüssigkeitsbedarf gewonnen, 5 bis 7 Nüsse sind dann pro Person erforderlich. Kokoswasser kommt nur in jungen und grünen Kokosnüssen vor, bei denen es notwendig ist, die Frucht zu erhalten. Wenn die Kokosnuss reift, wird das Kokoswasser hart und verwandelt sich in Kokosfleisch. Genauer formuliert: Das Wasser schwindet nach und nach und es entsteht das langsam sich entwickelnde Fruchtfleisch.
    • Das Wasser wird fast immer direkt getrunken, seltener als Wein vergoren. Das Wasser der Kokosnuss wirkt isotonisch, das besagt: Seine Zusammensetzung ähnelt dem menschlichen Blutes. In der Folge fließt exakt soviel Wasser in die Zelle hinein, wie auch hinausfließt bzw. es findet aufgrund des Gleichgewichts erst gar kein Austausch zwischen den Flüssigkeiten statt. Ergebnis: Die Größe der Zelle bleibt gleich.
      • Dieses Bild zeigt, wie viel Kokoswasser in einer frischen Kokosnuss sein kann. Man sollte daher immer vor dem Kauf die gewünschte Nuss schütteln. Am plätschernden Geräusch kann man abschätzen, wie viel Wasser noch in der Nuss steckt. Ist sie „trocken“ ohne plätschernde Geräusche, dann ist diese Nuss zu alt. Das Bild zeigt eine noch relativ frische Nuss mit etwa 250 ml Wasser – ein für europäische Verhältnisse eher ein Glücksfall bzw. gute Wahl.
    • Daher hat man (bezogen auf die Feststellung: „Das Wasser der Kokosnuss wirkt isotonisch, das besagt: Seine Zusammensetzung ähnelt dem menschlichen Blutes“) im Ersten Weltkrieg, wenn es in Notfällen keine andere Infusionsflüssigkeit als Ersatz mehr gab, sogar das Kokoswasser als Plasma-Ersatz verwendet. Das Wasser liefert Mineralstoffe und Vitamine, und ist deshalb perfekt geeignet als Getränk nach dem Sport.
  • Kokosmilch wird nicht direkt aus der Nuss gewonnen. Das Fruchtfleisch wird mit Wasser püriert und dann diese Mischung durch ein Tuch gepresst. Es entsteht die weiße Kokosmilch, eine wahre Kalorienbombe. Das Fruchtfleisch der Kokosnuss enthält etwa 50% Wasser, etwa 45% Fett, etwas Eiweiß und Zucker, sehr viel Kalium und etwas Magnesium.
    • 100 Gramm Kokosnuss liefern in der Regel also 20 % des Kalium-Tagesbedarfs und 10% des Bedarfs an Magnesium. Die gewonnene Kokosmilch enthält zwischen 15 und 25 % Fett und kann  deswegen auch nicht homogenisiert werden.
    • Unter Homogenisierung versteht man die Herstellung einer einheitlichen (homogenen) Mischung verschiedener, nicht ineinander löslicher Komponenten einer Lösung. Das in der Milch enthaltene Fett trennt sich vom Wasser. Die Milch muss also vor dem Verzehr erst einmal geschüttelt werden, ein Vorgang, welcher in den Anbauländern bekannt ist und hingenommen wird. Bei uns werden der Milch Stabilisatoren zugemischt, um ein Entmischen zu vermeiden.
    • Nur ausnahmsweise darf die Kokosmilch als MILCH bezeichnet werden im Gegensatz zu Produkten, welche zum Beispiel aus Soja hergestellt werden. Diese müssen Sojadrink genannt werden. Der Begriff „Milch“ ist rechtlich geschützt. Nach einer europäischen Verordnung ist damit „das Gemelk einer oder mehrerer Kühe“ gemeint. Stammt eine Milch von anderen Tierarten, etwa vom Schaf oder von der Ziege, muss das entsprechend angegeben werden. Sie heißt dann also Schaf- oder eben Ziegenmilch.
    • zum Trocknen vorbereitete Kokosnüsse

      Kokosmilch ist eine relativ stabile Öl-in-Wasser-Emulsion mit Proteinen, die als Emulgatoren und Verdickungsmittel wirken. Es hat eine opake (=lichtundurchlässige) und milchig weiße Farbe und eine Konsistenz von wässrig bis cremig. Basierend auf dem Fettgehalt wird Kokosmilch in verschiedene Untertypen unterteilt, die im Allgemeinen in “Kokoscreme”, “Kokosmilch” und “Kokosnuss-Magermilch” vom höchsten zum niedrigsten vereinfacht werden.

    • Die asiatische und pazifische Kokosnussgemeinschaft hat für die Kokosmilch- und Kokoscremeprodukte folgende Standards festgelegt:

  • Kokosfett

    Das Kokosöl, auch Kokosnussöl oder Kokosfett genannt, ist bei Zimmertemperatur ein weißes festes Pflanzenöl, das in der Küche vor allem zum Backen, Braten und Frittieren verwendet wird. Daneben findet es Verwendung in der Süßwarenindustrie, für pharmazeutische und kosmetische Zwecke sowie als Ausgangsstoff für die Oleochemie. Ist Kokosfett wirklich besser als anderes Fett? Zumindest ist es vergleichsweise gesund. Seine mittelkettigen, gesättigten Fettsäuren senken das „schlechte“ LDL-Cholesterin im Blut und erhöhen gleichzeitig das „gute“ HDL-Cholesterin. Außerdem ist das Fett leicht verdaulich und damit eine schnelle Energiequelle.

  • https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Gisele_Bundchen_2018_clear_original_(cropped).jpg

    Hilft Kokosfett beim Abnehmen?  Kommt drauf an, wie man es nutzt. Sportler Tom Brady, Ehemann von Top-Model Gisele Bündchen, schwört zum Beispiel auf Kokosfett und verwendet es statt Olivenöl. Er trinkt auch den „Bulletproof Coffee“, der als heißer Diät-Tipp gilt. Dafür 200 ml schwarzen Kaffee (keine Milch, kein Zucker!) mit 1 EL Butter und 1 EL Kokosöl im Mixer schaumig schlagen. Statt eines Frühstücks trinken!

  • Wie wirkt Bulletproof Coffee?  Bulletproof Coffee wirkt auf zwei Ebenen:
    • Zum einen soll er wach und konzentriert machen – dafür sorgt das Koffein aus dem Kaffee.
    • Durch die Verbindung mit Fett, bleibt das Koffein länger im Magen und flutet langsamer ins Blut.
  • Aber Achtung: Kokosfett ist ein Fett und hat daher auch eine Menge Kalorien. 100 Gramm enthalten bis 800 Kalorien. Zum Vergleich: Butter kommt auf etwa 740. Beim Backen reichen 80 Gramm Kokosfett anstelle von 100 Gramm Butter oder Margarine.
  • Kokosfruchtfleisch = Kopra, fein geraspelt

    Ist Kokos für Allergiker geeignet?  Ja! Man kann aus Kokosraspeln sogar gluten- und cholesterinfreies Kokosmehl herstellen. Dafür Kokos-Raspel dünn auf ein Blech streichen, bei 60 Grad rund 1 Stunde backen, gelegentlich umrühren. Anschließend im Standmixer fein mahlen und gut verpacken. Das Mehl hält bis zu einem Jahr. Beim Backen mit Kokosmehl etwas mehr Flüssigkeit und Eier verwenden als bei Weizenmehl (1 Ei pro 30 g Kokosmehl).

DAS GROßE THEMA:

Wie öffne ich eine Kokosnuss?

Es gibt im Internet eine unzählige Anzahl von Vorschlägen, meistens in Form kleiner Videos (YOUTUBE). Alle ähneln sich – also nichts Neues!

Einige Beispiele:

Hier zeige ich aber den Lesern eine gute Methode – für mich die beste Methode – um eine Nuss zu knacken. Meist bleibt die Nuss dabei unbeschadet (unbeschädigt) als ganze runde heile essbare Nuss.

Vorab eine kurze Beschreibung der Kokosnuss mit ihren 3 „Löchern“, die erst noch Löcher werden sollen. Was hat es damit auf sich? Die drei „Löcher“ sind das Ergebnis der drei Fruchtblätter in Kokosnussblüten, und drei Fruchtblätter sind typisch für die Familie der Arecaceae (Palmen). Die „Löcher“ sind eigentlich Keimporen, wobei eines normalerweise funktionsfähig ist und die anderen beiden verstopft sind. Der neue Kokosnusspross entsteht aus der funktionellen, offenen Keimpore, dem sogenannten Keimloch. Diese Stelle ist sehr weich und kann ohne große Kraftanstrengung mit einem spitzen Gegenstand, schon mit einem kleinen Holzspieß, durchstoßen werden. Die beiden anderen Keimlöcher verhärten und müssen regelrecht aufgebohrt werden.

  • Kokosnuss öffnen?  Man kann drauf springen, bricht sich dabei aber meist den Knöchel. Man kann eine Machete nehmen, wenn man m
    eint, mit einer Hand könne man auch gut leben. Man kann aber auch ganz brav mit einem kleinen Hammer in der Mitte der Nuss ringsherum so oft mit leichten Schlägen einschlagen, bis sich ein Spalt gebildet hat, der dann leicht mit einem Schraubendreher oder anderen Werkzeugen so zu vergößern ist, dass die Nuss in zwei Hälften vor einem liegt.
gut zu sehen die offene Keimpore rechts unten und die beiden anderen harten Poren
  • Vorher emfielt es sich, das Kokoswasser zu entnehmen und zu trinken. Hierzu muss eines der drei Keimlöcher geöffnet werden.  Hier 7 weitere Tipps zum Öffnen der Kokosnus  Nur aus diesem einen Keimloch wächst später der Keim. Da die anderen beiden Keimlöcher mit der Zeit verhärten, erkennt  man  durch Tasten, welches Keimloch  genommen
    Die Kokosnuss mit dieser Methode zu öffnen kann nicht unbedingt empfehlen

    werden muss, um an die leckere Flüssigkeit zu gelangen. Mit einem spitzen Gegenstand wie Schraubendreher, Nagel oder Bohrstift gelangt man leicht in das Innere der Frucht. Ist die Nuss erst einmal halbiert, kann das  Fruchtfleisch leicht entnommen werden. Gelegentlich gelingt es, die Nuss in toto von der Schale zu entfernen, wie auf dem oben stehendem Bild ersichtlich. Eventuell muss noch mit einem Sparschäler nachgeholfen, damit die Oberfläche etwas verfeinert, d. h.schön weiß wird.

  • Hier wird gerade eine Kokosnuss geknackt

    Der Palmendieb, ein selbst für hart Gesottene ein Tier, das man ungern so eben mir nichts dir nichts anfasst. Dieser Dieb klettert die Kokspalmen nach oben bis zur Nuss, öffnet sie oder reißt sie ab und verspeist diese dann in aller Ruhe unten auf dem Boden. Das Tier kann bis zu 5 Kilogramm schwer werden und hat eine Arm/Bein-Spannweite von bis zu einem Meter. Es ist das größte an Land lebende Krebstier.

  • Wenn die Kokosnuss noch von Fasern bedeckt ist, nutzen Palmendiebe die großen
    Scheren ihres vorderen Beinpaares, die Fasern in Streifen zu entfernen. Sie beginnen dabei immer an der Seite, an der sich die drei Keimlöcher befinden. Sobald die harte Schale freigelegt ist, schlagen sie mit den Scheren auf die Keimlöcher ein, bis die Kokosnuss an dieser Stelle aufbricht. Mit den kleinen Scheren der mittleren Beinpaare holen sie dann das weiße Kokosfleisch heraus.
  • Die  Gefahr am Strand lauert sowieso nicht unter, sondern hoch über dem Wasser. Kokosnüsse sind pro Jahr für etwa 150 Todesfälle verantwortlich, wie der kanadische Mediziner Peter Barss Mitte der 80er Jahre in einer Studie mit dem Titel „Verletzungen durch fallende Kokosnüsse“ aufzeigte. Darin lernen wir unter anderem, dass Kokosnüsse beim Fall aus 25 Meter Höhe auf bis zu 80 Kilometer pro Stunde beschleunigen und beim Aufprall einen Druck von über einer Tonne ausüben. Wer da seinen Kopf nicht rechtzeitig in Sicherheit bringt, hat ziemlich schlechte Karten.
    • Diese Anzahl von Todesfällen ist leider oder zum Glück nur eine Legende! Von einer Palme fallende Kokosnüsse können zu Kopfverletzungen führen. Nur wenige Unfälle mit Todesfolge sind durch Medienberichte dokumentiert. Einer Legende nach kommt es aber regelmäßig zu einer hohen Anzahl von Todesfällen bei Kokosnuss-Unfällen.
    • Die Legende von der Kokosnuss-Todesgefahr entstand durch den 1984 in der Zeitschrift Journal of Trauma veröffentlichten Aufsatz Injuries Due to Falling Coconuts (deutsch: Verletzungen aufgrund fallender Kokosnüsse) des Krankenhausarztes Peter Barss aus Papua-Neuguinea. Barss hatte in seiner Klinik mehrfach kokosnussverursachte Verletzungen gesehen und von zwei Todesfällen gehört. Er kalkulierte die Aufprallwucht der fallenden Nuss – nachdem sie bei einem Fall aus 25 Meter Höhe eine Geschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde erreicht hat, übe sie beim Aufprall mehr als eine Tonne Druck aus. Für seinen Artikel wurde Barss im Jahr 2001 der Ig-Nobelpreis verliehen.
    • Eine Studie zu Kokosnussunfällen auf den Salomonen über einen Fünfjahreszeitraum in den 1990er Jahren (Coconut Palm-Related Injuries in the Pacific Islands) nennt 16 schwere Verletzungen durch fallende Kokosnüsse, von denen keine tödlich verlaufen sei.
  • Bikini-Atoll = Land der vielen Kokosnüsse. Der Bikini ist angeblich 70 Jahre alt und  wurde von dem Modeschöpfer Louis Réard 1946 für die Neuzeit wieder entdeckt. Bereits aus der Antike kennen wir Bilder von Bikini-Mädchen. Um 1946 herum führten die Amerikaner auf den Bikini-Atolls Atomtests durch. Von diesen inspiriert gab Louis Réard sehr medienwirksam dem Zweiteiler den Namen Bikini. Der Modeschöpfer hatte dabei sicherlich nicht gewußt, dass die Eingeborenen das Bikini-Atolls, das zur Republik Marshallinseln gehört, mit „Land der vielen Kokosnüsse“ übersetzen.

IRISH PEOPLE ——> pay attention

4 Kommentare

  1. Its like you read my mind! You appear to know a lot about this, like you wrote the
    book in it or something. I think that you could do with some pics to drive the message home
    a little bit, but other than that, this is great blog.

    A fantastic read. I’ll certainly be back.

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