Rund um das HÜHNER-EI

Schon
Wilhelm Busch (15.04.1832 – 09.01.1908),
Dichter, Maler und Zeichner
sagte in seinem bekannten Gedicht aus „Der Geburtstag“ im 4. Teil:

Wissenswertes über das Hühner-Ei

Zu allererst: 

  • ein Hühner-Ei besteht größtenteils nicht aus Eiweiß!
  • ein Hühner-Ei besteht größtenteils nicht aus Fett!
  • ein Hühner-Ei besteht größtenteils – zu 75%  – aus WASSER !

 

Hallo Welt – ich bin da

Es fängt schon mit der Lagerung an. Eier sollten immer mit der stumpfen Seite nach oben gelagert werden, da sie dann länger haltbar sind (Luftblase bleibt oben). Im Regelfall sind Eier etwa 3 Wochen haltbar, danach dann noch 1-2 Wochen im Kühlschrank. Gekochte Eier sind im Kühlschrank bis zu 8 Wochen haltbar.

Eier sollten getrennt von anderen Lebensmitteln, z. B. in einer separaten Dose, aufbewahrt werden, um eine mögliche Übertragung von Salmonellen auf andere Lebensmittel zu verhindern.

Oft sieht man, dass die Eier nach dem Aufschlagen noch ausgestreift werden, um auch wirklich alles Eiweiß zu bekommen. Eierschalen sollten nicht ausgestreift werden, sondern gehören direkt als Abfall in den Mülleimer.

Man (frau) kann ein Ei – oder sogar zwei – einhändig aufschlagen, manche schlagen das Ei vorsichtig auf der Arbeitsplatte auf oder man nimmt als Aufschläger einen Messerrücken. Das Aufschlagen an den Pfannenrand hat sich nicht bewährt, da oft ein Teil Eiweiß am Pfannenrand herunterläuft und dann auf der Herdplatte verbrennt – unnötige Schweinerei!

 

Diese Lagerung ist in den USA verboten

Bitte nicht zu Beginn der Lagerung waschen, da dann die natürliche Schutzschicht, die Cuticula, eine dünne Haut, welche auf der Außenseite der Schale sitzt und das Ei vor Mikroorganismen und Austrocknung schützt, entfernt wird. Diese Schutzschicht sorgt dafür, dass Salmonellen und andere Bakterien nicht in das Innere gelangen können und schützt zudem noch vor Austrocknung.

 

In Amerika und Canada werden nur gewaschene Eier verkauft, daher müssen diese im Supermarkt gekühlt gelagert werden, damit diese dann auch fast 2 Wochen haltbar sind. Die Eier werden mit warmem Wasser und geruchloser geruchloser Seife gewaschen. Danach werden sie mit Desinfektionsmittel besprüht und getrocknet.

Dieser Trocknungsprozess ist extrem wichtig, da die möglichen Keime wie Salmonellen bei nassen und feuchten  Eiern spielend leicht in das innere des Eies vordringen und dann noch gefährlicher bzw. gesundheitsgefährdender werden können. Aus diesem Grunde ist es in den USA oder Canada auch oft ein Problem, den Eier-Stand zu finden, da diese oft zwischen Safttüten, Butter oder anderen kühl zu lagernden Artikeln  gelagert werden.

Eierkarton – auf keinen Fall wieder-verwenden !

Umweltschutz ist vielen Menschen wichtig. Um Müll zu vermeiden, werden zum Beispiel Verpackungen ein zweites und drittes Mal wiederverwendet. Bei Eierkartons sollten Sie das jedoch lieber vermeiden – denn Sie können damit sonst Ihrer Gesundheit schaden.Umweltbewusst handeln und möglichst Müll vermeiden – viele Menschen orientieren sich daran und verwenden Verpackungen ein zweites oder auch ein drittes Mal. Was die wenigsten jedoch wissen: Eierkartons dürfen auf keinen Fall wiederverwendet werden. Laut der deutschen Lebensmittel-Hygiene-Verordnung ist es sogar verboten.

 

 

Das Verbot richtet sich nicht gezielt gegen die erneute Verwendung von Eierkartons, jedoch besagt es: Lebensmittel müssen während der Herstellung, Lagerung und dem Transport vor Verunreinigungen geschützt werden. Da gebrauchte Eierkartons mit hoher Wahrscheinlichkeit mit Keimen und Krankheitserreger wie Salmonellen infiziert sind, werden sie als unsauber und unhygienisch bezeichnet.

Außerdem müssen wiederverwendbare Verpackungen leicht zu reinigen sein. Auch das ist bei Eierkartons aus Pappe nicht möglich. Bei einer Wiederverwendung von Eierkartons kann es also schnell passieren, dass frische Eier mit Salmonellen infiziert werden. Das gefährdet nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch die der Mitmenschen.

Eierschalen-Farbe

Ein Huhn, das braune Eier legt, legt immer braune Eier und wenn es weiße Eier legt, legt es immer weiße Eier und zwar unabhängig davon was sie essen. Der Grund dafür ist genetisch und hat mit der Geflügelrasse zu tun. Bei Rassen, die braune Eier legen, geht die Färbung auf Pigmente aus dem roten Blutfarbstoff und dem Gallenfarbstoff zurück, die der Organismus des Huhns ausscheidet und der sich außen auf der Kalkschale des Eis ablagert.

 

Reinrassige Hühner mit weißen Ohrscheiben legen meist weiße Eier, solche mit roten Ohrlappen dagegen meist braunschalige. Bei nicht reinrassigen Hühnern lässt die Ohrlappen- und -scheibenfarbe keine Rückschlüsse auf die Eifarbe zu.

Alle Kombinationsmöglichkeiten treten auf.

 

Ohrscheibenfarbe bei Hühnern

 

 

Woher stammt das EI?

Käfighaltung, Spanien, Legebetrieb

Statt auf die Farbe der Eierschale, sollten Sie genauer auf die Verpackung und aufs Ei schauen, denn am Farbstempel erkennt man, woher das Ei stammt.

 

 

Seit 2004 ist dieser Stempel Pflicht:

0: Steht für ökologische Erzeugung

Im Stall dürfen höchstens sechs Tiere pro Quadratmeter scharren. Der Stall hat Sitzstangen (18 cm pro Tier) und ist mindestens zu einem Drittel mit Stroh, Holzspänen oder Sand eingestreut. Zusätzlich stehen jeder Henne mindestens vier Quadratmeter Auslauf zur Verfügung. Die Tiere dürfen nur Futter aus ökologischem Landbau bekommen.

 

1: Bedeutet Freilandhaltung – dabei ist auch die Fläche pro Huhn vorgeschrieben

Hier sind neun Tiere pro Quadratmeter im Stall erlaubt. Der Stall muss Sitzstangen haben und zu einem Drittel eingestreut sein. Zusätzlich haben die Hennen tagsüber Auslauf im Freien, jedem Tier müssen dort mindestens vier Quadratmeter zur Verfügung stehen.

 

So unterschiedlich können Hühner gehalten werden

 

2: Bedeutet Bodenhaltung – das Huhn läuft frei im Stall

Die Tiere leben in einem geschlossenem Stall. Für neun Tiere muss mindestens ein Quadratmeter Bodenfläche zur Verfügung stehen. In Nestern, die auf mehreren Etagen angelegt sind, können die Hennen ihre Eier ablegen. Mindestens ein Drittel des Stalls ist eingestreut, damit die Tiere am Boden scharren können.

 

3: Ist das traurige Zeugnis, dass dieses Huhn ein Leben lang in einem engen Käfig gehaust hat

Seit 2012 dürfen in der gesamten EU Legehennen nur noch in sogenannten ausgestalteten Käfigen gehalten werden mit mindestens 0,075 Quadratmeter Käfigfläche pro Henne, einem Legenest, Einstreu und Sitzstangen. Die Käfige müssen eine Höhe von mindestens 50 Zentimetern aufweisen.

 

In Deutschland wird auch noch nach Bundesland unteschieden

 

Frischetest: Im kalten Wasser liegt das frische Ei unten quer, das ältere Ei mit der größeren Luftkammer richtet sich auf, das ganz alte (nicht mehr genießbare) Ei schwimmt. Vor dem Kochen das Ei aus dem Kühlschrank nehmen, damit es Zimmertemperatur annehmen kann – verkürzt die Kochzeit.
Wann sollte man ein Hühner – Ei verspeisen?
Da etwa 4 Tage nach dem Legen das Hühnerei den besten intensivsten Geschmack hat, sollte man  diese erst nach etwa 4-5 Tagen zubereiten. Ich denke da in erster Linei an pochierte sogenannte verlorene Eier. Da Eiweiß und Eigelb verrschiedene Garzeiten haben, sollte man dieses Wissen bei der Zubereitung nutzen. Beim Spiegelei findet ja dies schon seine Anwendung, denn das weiße Eiklar beginnt bei etwa 60° C fest zu werden, das Eigelb erst ab etwa 70-72° C.
ACHTUNG: Eier sind in der Regel etwa 28 Tage haltbar und genießbar, sollten aber ab dem 14. Tag nicht mehr roh gegessen werden. Im Kühlschrank sind Eier mit „abgelaufenem“ Datum noch als gekochte Eier 7-10 Tage genießbar. Nach 7 – 10 Tagen sollten auch gekochte Eier, egal, wann sie gelegt wurden, verarbeitet bzw. verzehrt werden.
Das sollten Sie als Eier-Esser wissen:
  • Legedatum
  • MHD
  • Verbrauchsdatum
  • Verkaufsdatum

 

Wenn auf dem Eierkarton steht: „mindestens haltbar bis 01.07.2017“ so wissen Sie, dass die Eier maximal 28 Tage vorher, also frühestens am 03.06.2017, gelegt wurden. Verkauft werden dürfen die Eier nur im Zeitraum 21 Tage ab Legedatum, also im genannten Beispiel nur bis zum 24.06.2017! Außerdem muss auf der Verpackung bzw. bei loser Ware auf einem Schild oder Beipackzettel leicht lesbar und gut sichtbar stehen: „Verbraucherhinweis: bei Kühlschranktemperatur aufbewahren – nach Ablauf des MHD (Mindesthaltbarkeitsdatums) durcherhitzen“.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum darf die Frist von 28 Tagen ab Legedatum nicht überschreiten. Produkte hergestellt aus rohen Eiern müssen, auch wenn diese im Kühlschrank gelagert werden, spätestens nach 24 Stunden verzehrt oder dann entsorgt werden.

rohes Geflügelfleisch

Das Verbrauchsdatum ist das Datum, ab dem Lebensmittel, die in mikrobiologischer Hinsicht sehr leicht verderblich sind und nach kurzer Zeit eine unmittelbare Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen könnten (z. B. Hackfleisch, rohes Geflügelfleisch, geschnittene Salate), nicht mehr verkauft werden dürfen.

Es gibt an, bis wann das Lebensmittel verbraucht sein sollte, die gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung lautet: „verbrauchen bis …“. In Deutschland ist ein Inverkehrbringen nach Ablauf des Verbrauchsdatums verboten. Zusätzlich sind die einzuhaltenden Aufbewahrungsbedingungen anzugeben.

 

Mindesthaltbarkeitsdatum <–> Verbrauchsdatum

Vom Mindesthaltbarkeitsdatum zu unterscheiden ist das sogenannte Verbrauchsdatum. Das       Verbrauchsdatum ist bei sehr leicht verderblichen Lebensmitteln anstelle eines Mindesthaltbarkeitsdatums anzubringen. Sehr leicht verderbliche Lebensmittel in diesem Sinne sind solche, die aufgrund ihrer mikrobiologischen Beschaffenheit nach kurzer Zeit eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellen können wie z. B. Hackfleisch oder rohes Geflügel. Anzugeben sind das Datum selbst und die einzuhaltenden Aufbewahrungsbedingungen, also z. B. „gekühlt bei +4 °C verbrauchen bis 30.09.“

Beim Verbrauchsdatum handelt es sich um ein Verfallsdatum, d. h. nach Ablauf des Verbrauchsdatums darf das Lebensmittel nicht mehr in Verkehr gebracht werden, unabhängig davon, ob das Lebensmittel tatsächlich nicht mehr zum Verzehr geeignet ist oder die menschliche Gesundheit schädigen kann. Das Lebensmittel sollte auch nicht mehr verzehrt werden, da eine Gesundheitsgefahr nach Ablauf des Verbrauchsdatums nicht ausgeschlossen werden kann.
Eine Gesundheitsgefahr kann auch bestehen, wenn das Lebensmittel keine offensichtlichen sichtbaren, geruchlichen oder geschmacklichen Veränderungen aufweist.

Insbesondere psychrophile, d. h. kälteliebende Erreger, können sich bei einer Lagerung im Kühlschrank über das durch den Hersteller angegebene Verbrauchsdatum hinaus in den Lebensmitteln vermehren, so dass entweder der Erreger selbst oder das durch ihn gebildete Toxin (= Giftstoff) zu schweren, mitunter tödlich verlaufenden Erkrankungen führen kann. Insbesondere sollte hier an Listeria (L.) monocytogenes und Botulinum-Neurotoxin (BoNT) produzierende Clostridium spp. gedacht werden.

 

 

Weiche oder harte Eier: wie viele Minuten?
Weiches Ei: ungefähr 3 bis 4 Minuten
Pflaumenweiches Ei: 5 bis 6 Minuten
Hartgekochtes Ei: 7 bis 9 Minuten
www.emmikochteinfach.de

Zu hart gekochte Eier

Nicht zu lange und zu heiß kochen, da sonst das Eisen im Dotter mit dem Schwefel im Eiweiß miteinander reagieren und den typischen grünen Belag um das harte Eigelb bilden. Dieses bedenkenlose Eisensulfid entsteht nach einer 10-minütigen Kochzeit.

Nach dem Kochen Abschrecken – aber nicht, um es besser schälen zu können, sondern um den Kochprozess zu beenden. Eier lassen sich leichter pellen, wenn sie älter als eine Woche alt sind – ein weiteres Frische-Merkmal, das man allein schon beim Pellen des Frühstücksei erkennen kann.

Die im Ei enthaltene Flüssigkeit verdunstet mit der Zeit. Daher haben ältere Eier mehr Luft zwischen der inneren und äußeren Schalenhaut und richten sich im Wasser auf – stumpfe Luftblasenende ist oben. Hart gekochte Eier sollte man eigentlich gar nicht abschrecken, da diese dann innerhalb von 2-4 Tagen verzehrt werden sollten. Sind hartgekochte Eier nicht abgeschreckt, halten sie im Kühlschrank 3-4 Wochen.

 

 

Chematische Zeichnung eines befruchteten Eies

 

Als Eiweiß bezeichnet man Proteine, also aus Aminosäuren aufgebaute biotische Makromoleküle und als Eiweiß bezeichnet man auch das im Ei befindliche Eiklar, welches eine Mischung aus dünnflüssigen und gallertartigen Bestandteilen um den Dotter der Eier ist und zu 90% aus Wasser besteht.

 

 


Eier von glücklichen Hühnern

Eier haben einen schlechten Ruf: schlecht fürs Herz, Fettmacher, Cholesterin-Treiber. Zu unrecht. Sie sind wie Muttermilch: bis obenhin voll mit Nährstoffen und genialer Energie.

 

 

Hier einige Gründe, warum Eier gegessen werden sollten

    • Jahrzehntelang hielt sich die Geschichte hartnäckig Blutfett würde durch Hühnereier erhöht werden Inzwischen ist klar: Bei der Mehrheit von uns hat eiweißreiche Kost keine Auswirkung auf den Cholesterinspiegel. So eine Ernährung hat sogar noch einen Vorteil. Siehe nächster Punkt.

 

    • Durch seinen hohen Eiweißgehalt sättigen Eier länger als Kohlenhydrate – was uns wiederum beim Abnehmen hilft

 

    • Das enthaltene Vitamin B12 ist für die Herstellung von Carnitin notwendig, das deinen Körper bei der Fettverbrennung unterstützt.

 

    • Abgesehen davon, dass sie Vitamine (D, B, K) enthalten, die den Stoffwechsel ankurbeln: Die im Eiweiß enthaltene Aminosäure Tryptophan ist unmittelbar an der Bildung des Glückshormons Serotonin beteiligt – das wir nicht in Form einer Pille schlucken können, sondern das direkt im Gehirn hergestellt werden muss. Das Frühstücksei hilft dabei!

 

    • Eigelb enthält Carotin, das die Körperzellen vor den Angriffen freier Radikale schützt. Und: Ihr hochwertiges Eiweiß (Protein) hilft deinem Körper, Immunzellen aufzubauen.

 

    • Nach dem Training hilft dir Eiweiß beim Muskelaufbau. Mit etwa 100 Gramm Hühnereiprotein werden rund 94 Gramm körpereigenes Eiweiß aufgebaut!

 

    • Hühnereier enthalten Vitamin D, das für die Aufnahme von Kalzium wichtig ist und die Knochen stärkt. Wir Menschen können es mit Hilfe von Sonnenlicht selbst bilden – in der dunklen Jahreszeit schadet es also nicht, ein bisschen mehr davon über die Nahrung aufzunehmen.

 

    • Am Morgen nach einer durchzechten Nacht braucht der Körper schnellstens B-Vitamine und Eiweiß, um wieder auf den Damm zu kommen. Beides ist in Eiern reichlich vorhanden.
    • In unserer Haut sind Cholesterin und Lecithin eingelagert. Wenn mehr Cholesterin gespeichert ist, hat man viele Falten und altert schneller. Ist hingegen mehr Lecithin eingelagert, hast du lange eine glatte und jugendliche Haut. Eigelb liefert ganz schön viel Lecithin!

 

    • Du hast weiche, brüchige Fingernägel? Eierschalen mahlen und mit dem Nagellack vermischt auftragen. Das stärkt deine Nägel.

 

    •  Laut einer aktuellen Studie aus den USA soll der Verzehr von Eiern bei Kindern das Wachstum  fördern. Die Mediziner der Brown School at Washington University in St. Louis stellten auch fest, dass Wachstumsstörungen bei Kleinkinern um 47% reduziert werden. Damit auch die Kleinen, wenn z. B. der Opa als Hobbykoch einen Eierpfannkuchen für die weine Enkelin plant, etwas zum Spielen abbekommt, wie rechts im Bild die süße Dirn Felia Mimi Sophie, meine Enkelin, die gerne noch einmal sehen möchte. Vor 12 Jahren habe ich meine Enkelin das letzte Mal gesehen: ihre Mutter, „meine ehemalige Tochter“, hat dies bis heute nicht erlaubt!

 

    • Und zu guter Letzt: Das Bemalen der Eier zu Ostern ist für Jung und Alt immer ein besonderes  Erlebnis. Aber auch hier bitte mit Bedacht vorgehen. Ausgeblasene Eier kann man mit Farbstiften, Lacken oder ähnlich färbenden Stoffen verschönern, bemalen oder bekleben. Eier, welche zum Verzehr bestimmt sind, benötigen eine besondere Behandlung. Dies gilt insbesondere für Allergiker. Welche Methode gewählt wird ist abhängig von der Ausdauer und Geduld der „Färber“. Hier einige Beispiele nach Farben geordnet:

 

 

 

Wie kann ich meine OSTEREIER färben ?

Die blauen Felder rechts sollten Allergiker kennen.

 

 

Überrachungs-Ei

Auch das noch. Habe so eben in einer Tageszeitung Folgendes gelesen: Das war ein echtes Überraschungs-Ei! Als Sally Thomson (39) aus Carlisle (England) morgens in ihr hart gekochtes Frühstücksei biss, spürte sie etwas Hartes zwischen ihren Zähnen. Als sie den Gegenstand betrachtete, bemerkte sie, dass ein winziger Edelstein in dem Ei steckte. Es handelte sich um einen künstlichen Zirkonia-Stein – ein Diamant-Imitat.

 

 

Hier kann man die ganze Geschichte aus der englische Zeitung  MIRROR lesen!

 

© SWNS

 

Offenbar hatte ein Huhn den Stein aufgepickt, der dann vom Darm in das Ei kam. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit erklärt den Vorgang in einem Bericht so: Wenn ein Huhn ein Ei legt, kommt das Ende des Darms manchmal mit dem Eileiter in Berührung – in diesem Moment kann ein Fremdkörper zu den noch ungelegten Eiern gelangen.

 

 

Warum sollte man Eier nicht mit Silberlöffeln essen?

Das hat einen chemischen Grund: Der Schwefelwasserstoff aus dem Eiklar reagiert mit dem Silber zu Silbersulfid, das den Löffel schwarz färbt. Wir kennen den Geruch des Schwefelwasserstoffs von den Stinkbomben her. Beim Zerplatzen dieser kleinen Glas-Bomben reagiert feines Pulver von Eisen-2-Sulfid mit Salzsäure und entsteht der übel riechende Schwefelwasserstoff, welcher in großer Konzentration giftig ist.

 

 

Sind braune Eier gesünder – oder eher Bio als weiße?

In der Zusammensetzung der Nährstoffe unterscheiden sich die Varianten nicht. Dass es vor allem braune Bio-Eier gibt, hängt vor allem mit der Gewohnheit der Verbraucher zusammen: Sie verbinden weiße Schalen immer noch zumeist mit Käfighaltung. Diese Annahme bedient die Geflügelindustrie, indem meist braune Eier in den Handel kommen, weiße hingegen eher in Bäckereien, Großküchen und Lebensmittelbetriebe.

Ganz allgemein gibt es in Deutschland sowieso weniger weiße Exemplare – sieben von zehn Eiern sind nach Angaben des Zentralverbands der Deutschen Geflügelwirtschaft braun. Anders sei es etwa in vielen skandinavischen Ländern: Dort bevorzugten die Käufer weiße Eier, so der Verband.

 

 

 

Sprichwörter aus verschiedenen Ländern:

„Aus ungelegten Eiern schlüpfen keine Hühner.“ – Aus Deutschland

„Das Ei will klüger sein als die Henne.“ – Aus Deutschland

„Ist das Ei faul, hilft alles Brüten nichts.“ – Aus Deutschland

„Ein halbes Ei ist besser als eine leere Schale.“ – Niederländisches Sprichwort

„Er ist noch nicht aus dem Ei geschlüpft.“ – Aus Griechenland

„Hat die Henne ein Ei gelegt, so gackert sie.“ – Aus Italien

„Lege nicht alle Eier in einen einzigen Korb.“ – Aus England

„Wer ein Ei stiehlt, wird auch ein Pferd stehlen.“ – Aus Armenien

Wann verwenden wir in unserer Sprache das „Ei“ ?

Das Ei des Kolumbus

Gleichen einander „wie ein Ei dem anderen“

Er muss „das Ei unter der Henne verkaufen“

Man erhält etwas „für einen Apfel und ein Ei“.

Wer war zuerst da, das Huhn oder das Ei?

Das Gelbe vom Ei sein

Wie aus dem Ei gepellt aussehen

Etwas oder jemanden wie ein rohes Ei behandeln

Eiern, Herumeiern

 

 

Wie hoch ist der Eier-Verbrauch in Deutschland?

Im Durchschnitt hatte 2016 jeder Einwohner 235 Eier im Jahr verzehrt. Und in Deutschland wurden im  Jahr 2014 18,6 Milliarden Eier verbraucht. Da der Verbrauch steigt, kann man für 2017 von einem Verbrauch von etwa 20 Millarden ausgehen. Da Deutschland aber nur 13 Milliarden Eier produziert hat, mussten demnach 1/3 der Eier eingeführt werden.

 

© BMEL-Statistik

 

Ab wann legen die Hühner Eier?

Ein Huhn beginnt etwa im Alter von einem halben Jahr mit dem Legen der Eier. Diese sind anfangs noch klein, werden aber schon nach wenigen Wochen in bekannter Größe gelegt. Die Menge der pro Jahr gelegten Eier hängt unter anderem ab von der Länge des Tageslichtes und der Futterzusammensetzung. Von 3. Lebensjahr an geht die Eier-Produktion wieder langsam zurück. Pro Monat legt ein Durchschnittshuhn etwa 20 Eier, im Jahr etwa 220-230 Eier.

 

Länder, die die meisten Eier konsumieren

 (© Autor: Phil Stevenson), zuletzt aktualisiert:

 

 

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